Hallo liebe Leser,
hier bin ich wieder mit einem weiteren Abschnitt im
Wissensmanagement. Früher wurde das Wissen von den Vätern an die Söhne weiter
gereicht um zu jagen und Rohstoffe herbeizuschaffen. Die Mütter gaben die
wertvollen Geheimnisse der Zubereitung dieser Produkte an die Töchter weiter.
Und heute?
Heute wird das Wissen auf Festplatten - mit elektronischen
Dokumenten - gespeichert. Nicht nur! Überdauert dieses Medium auf Jahrhunderte
wie die Bücher?
Mit dem Thema Wissensmanagement befassen sich
wissenschaftliche Disziplinen verschiedener Ausrichtung, entsprechend
variantenreich präsentiert sich die dazugehörige Forschungslandschaft. Fachrichtungen wie Organisation- und
Managementforschung wie auch Wirtschaftsinformatik, Psychologie (Kognition) und
Soziologie beschäftigen sich mit diesem Forschungsthema. Die verschiedenen
Bereiche betrachten das Gebiet aus ihrer Warte, einen gesamtheitlichen Ansatz
habe ich bei meinen Nachforschungen nicht gefunden.
Den Schwerpunkt zur Ermittlung wo die Forschung heute im Thema
Wissensmanagement steht habe ich im Bereich ‚Wie wird Wissen verwaltet oder kreiert’ gesetzt. An der
Universität Freiburg, Schweiz, läuft ein Projekt‚ ‚Knowledge Management’
Network’. Darin wird versucht den Erfolg von Wissensmanagement anhand von
Erfolgfaktoren, verteilt auf diverse Wissensstandpunkte, zu messen. Es gibt einige aktuelle
Forschungsprojekte in den USA, Indien und der Schweiz, die ‚knowledge processes’
oder ‚knowledge transfer reference modell’ im Bereich ‚Outsourcing’
untersuchen. Primär soll das Verständnis vertieft werden, wie das Wissen, das
über den Globus verteilt wird, verwaltet und genutzt wird. Dies kann während
der Projektphase sein oder in international tätigen Firmen.
Die zentrale Fragestellung kann also sein:
Wie wird implizites Wissen im Unternehmen generiert, gespeichert
und angewendet und welche Mittel und Führung (Systeme, Informationen, Daten, Führungsstil) werden dazu
benötigt?
Ich
setzte mir das Ziel in diesem Blog die Fragestellung zu beantworten. Somit
leite ich folgende Teilziele aus der Fragestellung ab.
Die
praktischen Zielsetzungen sind:
Den
Wissenstransfer des impliziten Wissens von Mitarbeitern/innen in der Organisation zu
analysieren.
Den
Einfluss von Mittel (Informationstechnologie), Führung nach Black und Mouton
und Motivation nach Herzberg 2-Faktoren-Theorie aufzeigen. Eventuell
können wir aus den
gewonnen Resultaten Empfehlungen/Richtungen ableiten für das Umsetzen eines
Modells für Wissensmanagement unter Berücksichtigung von Mittel
(Informationstechnologie), Führung nach Black und Mouton und Motivationstheorie
nach Herzberg 2-Faktoren-Theorie.
Fallstudien findet man häufig in der Literatur. Anhand
solcher Studien sollen die theoretischen Annahmen geprüft und verlässliche
Angaben zur praktischen Umsetzung geliefert werden. Aus den gewonnen
Erkenntnisse sollen allgemeine Schlüsse gezogen werden.
So, für heute ist Schluss! Bis zum nächsten mal und viel Spass
im Blog,
Marcello