Hallo liebe Leser,
Wissensgesellschaft und Intelligente Güter fordern immer
mehr Experten-Wissen in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Dadurch
sind die Unternehmen gezwungen intelligent zu werden und Wissensarbeit zu
betreiben. Wissen wird zum Unternehmenskapital indem Wissen die anderen
Produktionsfaktoren wie Kapital, Ressourcen und Arbeit überflügelt.
In diesem Blog-Thema betrachten wir, wie Wissen im täglichen
CRM-Arbeitsumfeld in der Informatik eingesetzt wird und welche Ausprägung
es auf die Wertschöpfung hat.
Wissensbasierte Organisationen verlangen eine neue Art von
Arbeit: Wissensarbeit! Computer-Chips,
Beraterleistungen für Organisationsentwicklung usw. sind Beispiele für
Güter, die durch Wissensarbeit hergestellt oder entwickelt werden. In diesem
Sinne beruht jede menschliche
Arbeit auf Wissen und Erfahrung. Mit Wissen arbeiten bedeutet daher nicht,
einmal im Leben erlangtes Wissen immer anwenden zu können. Wissen muss
hinterfragt, erweitert und entwickelt werden. Man darf auf Wissen nicht
beharren, sondern es sollte den immer wechselnden Anforderungen angepasst
werden. Es ist von Notwendigkeit dass eine Transparenz des Wissens vorhanden
ist. Ebenso muss die Führung Kenntnisse haben welches Wissen vom Markt
gefordert, welche Art von Wissen in der Organisation vorhanden ist und wie
schnell Wissen entwickelt oder außerhalb der Firma beschafft werden kann.
Daraus lässt sich die zentrale Frage zur Generierung, Speicherung und Anwendung
von implizitem Wissen ableiten: Wie wird implizites Wissen im Unternehmen
generiert, gespeichert und angewendet und welche Mittel und Führung (Systeme, Informationen, Daten, Führungsstil)
werden dazu benötigt?
Das Verwalten von Wissen steht im Fokus. Wissensmanagement
zeigt auf welche Modelle, Prozesse, Aktivitäten und Vorgehen im Umgang mit
Wissen im Unternehmen angewendet werden können. Für ein Unternehmen gibt es keine Standardlösung eines
Wissensmanagements Modell. Der theoretische Ansatz nach Probst geht den realen
Problemen im Wissensumfeld nach und hält die Kernprozesse – sechs Bausteine -
einfach und nutzbar. Dabei ist es schwierig die Dynamik in das Umfeld des
Wissensmanagements einzubringen. Im Wissensmanagement Modell nach Nonaka wird
die Dynamik miteinbezogen. Übergänge von Implizitem in explizites Wissen über
die Stufen von Sozialisation, Kombinationen, Extern und Interne
Wissensbeschaffung. Helmut Willke hat sein Management nach den Geschäftprozessen
entwickelt. Dabei wird nicht nur die Dynamik und die Übergänge verschiedener
Wissensstufen im Wissensmanagement miteinbezogen sondern auch die
Geschäftsprozesse auf Ebene Organisation. Ein weiterer theoretischer Ansatz ist das intelligente adaptive
System-Modell. Die Herausforderung ist die Selbstorganisation der
Mitarbeiter/innen. Der Vorteil ist das generierte Wissen durch einen selektiven
Prozess in diversen Bereichen des Unternehmens verwendet werden kann.
Eine Analyse im Unternehmen zeigt auf welche Anforderung die
Unternehmung an das Wissensmanagement stellt. Was zu berücksichtigen ist im
strategischen, normativen und operativen Umfeld der Firma. Sind die
Anforderungen an das Wissensmanagement bekannt, kann ein Modell, das den
Anforderungen entspricht, evaluiert werden. Wenn nicht, müssen Anpassungen an einem bestehenden Modell
vorgenommen werden.
Durch empirische Untersuchungen von Fallstudien im
Wissensmanagementbereich konnten Daten erhoben werden, die offen legten, was es
bedeutet Wissensmanagement in einem Unternehmen in Abhängigkeit der Branche zu
betreiben. Es wird dargelegt wie in diesen Firmen in der Unternehmensführung
(strategisch, normativ, operativ) Wissensmanagement verankert ist und dadurch
das Wissen der Mitarbeiter in das Unternehmen fließt.
Was muss die Organisation für Möglichkeiten bieten, dass der
Mitarbeiter/innen ihre eigenen Vorstellungen und Ideen einbringen und durch Erfahrungen
im Arbeitsumfeld Wissen aufbauen?
Persönliche Vorlieben und Bedürfnisse steuern den Aufbau von
Wissen. Somit wird Wissen nicht gezielt aufgebaut und gefördert. Es soll ein
Lösungsansatz nach dem Modell von Willke – Wissensmanagement als
Geschäftsprozesse - betrachtet
werden.
Die Anforderung an das Wissensmanagement sind, das Wissen im
Unternehmen so zu verwalten, dass keine Redundanzen vorhanden sind, Wissen
zentral genutzt werden kann und Wissen permanent weiterentwickelt wird. Somit
können die Aufgaben effektiv und effizient erledigt werden.
Bis zum nächsten Bericht,
Marcello
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen