Mittwoch, 16. Mai 2012

Wissensmanagement in der Wertschöpfungskette, ein Summary


Hallo liebe Leser,

Wissensgesellschaft und Intelligente Güter fordern immer mehr Experten-Wissen in der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Dadurch sind die Unternehmen gezwungen intelligent zu werden und Wissensarbeit zu betreiben. Wissen wird zum Unternehmenskapital indem Wissen die anderen Produktionsfaktoren wie Kapital, Ressourcen und Arbeit überflügelt.

In diesem Blog-Thema betrachten wir, wie Wissen im täglichen CRM-Arbeitsumfeld in der Informatik eingesetzt wird und welche Ausprägung
es auf die Wertschöpfung hat. 

Wissensbasierte Organisationen verlangen eine neue Art von Arbeit: Wissensarbeit! Computer-Chips,  Beraterleistungen für Organisationsentwicklung usw. sind Beispiele für Güter, die durch Wissensarbeit hergestellt oder entwickelt werden. In diesem Sinne beruht  jede menschliche Arbeit auf Wissen und Erfahrung. Mit Wissen arbeiten bedeutet daher nicht, einmal im Leben erlangtes Wissen immer anwenden zu können. Wissen muss hinterfragt, erweitert und entwickelt werden. Man darf auf Wissen nicht beharren, sondern es sollte den immer wechselnden Anforderungen angepasst werden. Es ist von Notwendigkeit dass eine Transparenz des Wissens vorhanden ist. Ebenso muss die Führung Kenntnisse haben welches Wissen vom Markt gefordert, welche Art von Wissen in der Organisation vorhanden ist und wie schnell Wissen entwickelt oder außerhalb der Firma beschafft werden kann. Daraus lässt sich die zentrale Frage zur Generierung, Speicherung und Anwendung von implizitem Wissen ableiten: Wie wird implizites Wissen im Unternehmen generiert, gespeichert und angewendet und welche Mittel und Führung  (Systeme, Informationen, Daten, Führungsstil) werden dazu benötigt?
Das Verwalten von Wissen steht im Fokus. Wissensmanagement zeigt auf welche Modelle, Prozesse, Aktivitäten und Vorgehen im Umgang mit Wissen im Unternehmen angewendet werden können. Für ein Unternehmen  gibt es keine Standardlösung eines Wissensmanagements Modell. Der theoretische Ansatz nach Probst geht den realen Problemen im Wissensumfeld nach und hält die Kernprozesse – sechs Bausteine - einfach und nutzbar. Dabei ist es schwierig die Dynamik in das Umfeld des Wissensmanagements einzubringen. Im Wissensmanagement Modell nach Nonaka wird die Dynamik miteinbezogen. Übergänge von Implizitem in explizites Wissen über die Stufen von Sozialisation, Kombinationen, Extern und Interne Wissensbeschaffung. Helmut Willke hat sein Management nach den Geschäftprozessen entwickelt. Dabei wird nicht nur die Dynamik und die Übergänge verschiedener Wissensstufen im Wissensmanagement miteinbezogen sondern auch die Geschäftsprozesse auf Ebene Organisation. Ein weiterer theoretischer  Ansatz ist das intelligente adaptive System-Modell. Die Herausforderung ist die Selbstorganisation der Mitarbeiter/innen. Der Vorteil ist das generierte Wissen durch einen selektiven Prozess in diversen Bereichen des Unternehmens verwendet werden kann.
Eine Analyse im Unternehmen zeigt auf welche Anforderung die Unternehmung an das Wissensmanagement stellt. Was zu berücksichtigen ist im strategischen, normativen und operativen Umfeld der Firma. Sind die Anforderungen an das Wissensmanagement bekannt, kann ein Modell, das den Anforderungen entspricht, evaluiert werden.  Wenn nicht, müssen Anpassungen an einem bestehenden Modell vorgenommen werden.
Durch empirische Untersuchungen von Fallstudien im Wissensmanagementbereich konnten Daten erhoben werden, die offen legten, was es bedeutet Wissensmanagement in einem Unternehmen in Abhängigkeit der Branche zu betreiben. Es wird dargelegt wie in diesen Firmen in der Unternehmensführung (strategisch, normativ, operativ) Wissensmanagement verankert ist und dadurch das Wissen der Mitarbeiter in das Unternehmen fließt.

Was muss die Organisation für Möglichkeiten bieten, dass der Mitarbeiter/innen ihre eigenen Vorstellungen und Ideen einbringen und durch Erfahrungen im Arbeitsumfeld Wissen aufbauen?

Persönliche Vorlieben und Bedürfnisse steuern den Aufbau von Wissen. Somit wird Wissen nicht gezielt aufgebaut und gefördert. Es soll ein Lösungsansatz nach dem Modell von Willke – Wissensmanagement als Geschäftsprozesse -  betrachtet werden.

Die Anforderung an das Wissensmanagement sind, das Wissen im Unternehmen so zu verwalten, dass keine Redundanzen vorhanden sind, Wissen zentral genutzt werden kann und Wissen permanent weiterentwickelt wird. Somit können die Aufgaben effektiv und effizient erledigt werden.



Bis zum nächsten Bericht,
 Marcello

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