Mittwoch, 30. Mai 2012

Wie weiter im Wissensmanagement ?


Hallo liebe Leser,

hier bin ich wieder mit einem weiteren Abschnitt im Wissensmanagement. Früher wurde das Wissen von den Vätern an die Söhne weiter gereicht um zu jagen und Rohstoffe herbeizuschaffen. Die Mütter gaben die wertvollen Geheimnisse der Zubereitung dieser Produkte an die Töchter weiter.
Und heute?
Heute wird das Wissen auf Festplatten - mit elektronischen Dokumenten - gespeichert. Nicht nur! Überdauert dieses Medium auf Jahrhunderte wie die Bücher?

Mit dem Thema Wissensmanagement befassen sich wissenschaftliche Disziplinen verschiedener Ausrichtung, entsprechend variantenreich präsentiert sich die dazugehörige Forschungslandschaft.  Fachrichtungen wie Organisation- und Managementforschung wie auch Wirtschaftsinformatik, Psychologie (Kognition) und Soziologie beschäftigen sich mit diesem Forschungsthema. Die verschiedenen Bereiche betrachten das Gebiet aus ihrer Warte, einen gesamtheitlichen Ansatz habe ich bei meinen Nachforschungen nicht gefunden.
Den Schwerpunkt zur Ermittlung wo die Forschung heute im Thema Wissensmanagement steht habe ich im Bereich  ‚Wie wird Wissen verwaltet oder kreiert’ gesetzt. An der Universität Freiburg, Schweiz, läuft ein Projekt‚ ‚Knowledge Management’ Network’. Darin wird versucht den Erfolg von Wissensmanagement anhand von Erfolgfaktoren, verteilt auf diverse Wissensstandpunkte, zu messen.  Es gibt einige aktuelle Forschungsprojekte in den USA, Indien und der Schweiz, die ‚knowledge processes’ oder ‚knowledge transfer reference modell’ im Bereich ‚Outsourcing’ untersuchen. Primär soll das Verständnis vertieft werden, wie das Wissen, das über den Globus verteilt wird, verwaltet und genutzt wird. Dies kann während der Projektphase sein oder in international tätigen Firmen.

Die zentrale Fragestellung kann also sein:
Wie wird implizites Wissen im Unternehmen generiert, gespeichert und angewendet und welche Mittel und Führung  (Systeme, Informationen, Daten, Führungsstil) werden dazu benötigt?

Ich setzte mir das Ziel in diesem Blog die Fragestellung zu beantworten. Somit leite ich folgende Teilziele aus der Fragestellung ab.
Die praktischen Zielsetzungen sind:
Den Wissenstransfer des impliziten Wissens von Mitarbeitern/innen in der Organisation zu analysieren.
Den Einfluss von Mittel (Informationstechnologie), Führung nach Black und Mouton und Motivation nach Herzberg 2-Faktoren-Theorie aufzeigen. Eventuell können wir aus den gewonnen Resultaten Empfehlungen/Richtungen ableiten für das Umsetzen eines Modells für Wissensmanagement unter Berücksichtigung von Mittel (Informationstechnologie), Führung nach Black und Mouton und Motivationstheorie nach Herzberg 2-Faktoren-Theorie.

Fallstudien findet man häufig in der Literatur. Anhand solcher Studien sollen die theoretischen Annahmen geprüft und verlässliche Angaben zur praktischen Umsetzung geliefert werden. Aus den gewonnen Erkenntnisse sollen allgemeine Schlüsse gezogen werden.

So, für heute ist Schluss! Bis zum nächsten mal und viel Spass im Blog,
 Marcello

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